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Innen- und Aussenräume

Die dritte Säule des Modells.

Wie geht familien- und generationenfreundliches Bauen, Einrichten und Gestalten?

Signet Säule 3Räume sind Botschafter. Sie sprechen für sich. Sie spiegeln das, was ist. Sie signalisieren nonverbal, ob Eintreten, Bleiben, Wiederkommen erwünscht sind – oder nicht. Manchmal führen bereits kleine Massnahmen zu einer Klimaveränderung.

Kernpunkte

  • Anforderungen für Planung, Bau und Betrieb definieren
  • Eine Kinder-, familien- und generationenfreundliche Infrastruktur gestalten
  • Kinder-, familien- und generationenfreundliche Einrichtung realisieren
  • Kinder-, familien- und generationenfreundliche Architektur einfordern
  • Räume gestalten; Ästhetik und benutzerfreundliche Materialwahl beachten
  • Gefahrenzonen entschärfen (z.B. Handlauf an Treppen)
  • Ungenutzter Raum bewusst gestalten (Flure, Vorräume etc.)
  • Hilfsmittel zur Verfügung stellen (Schemel, Wickeltisch, Windeleimer etc.)
  • Verschiedene Räume für verschiedene Bedürfnisse definieren
  • Aussenräume einbeziehen (Nutzungen planen und attraktiv gestalten)
  • Erfahrungen von Eltern, Kindern, Sigristinnen und Sigristen einbeziehen
  • Sich von Leerräumen zu neuen Ideen inspirieren lassen

Wertschätzung ganz konkret

Wer seine Gäste schätzt, weiss, was seine Gäste schätzen. Dafür muss keine Gemeinde ihre Kirche neu bauen. Meist genügt es, Details zu verändern. Welche? Fragen Sie Ihre Gäste, fragen Sie den Sigristen, die Sigristin – und schon haben Sie eine Grundlage zur Hand. Beispiele:

  • Junge Eltern sind erleichtert, wenn sie den Kinderwagen mühelos ins Haus bringen und dort abstellen können. Sie registrieren erfreut, dass es einen Wickeltisch gibt und einen geruchsdichten Windeleimer.
  • Krabbelkinder kriechen gern auf einem warmen Teppich.
  • Kleine Kinder agieren mit Vorliebe selbstständig. Schön, wenn sie dabei nicht auf zu schwere Türen, zu gefährliche Treppen, zu hohe Wasserhähne und Abtrocknungstücher stossen.
  • Alle Kinder wollen und sollen sich ausgiebig bewegen. Schaffen Sie Orte, wo es niemanden stört.
  • Jugendliche sind angetan von einem Ort für sich allein – für ihre Gespräche, ihre Musik.
  • Eltern haben ein Bedürfnis nach Austausch. Das geht besser, wenn der Lärmpegel erträglich ist und sie die Kinder in einem gefahrlosen Umfeld wissen. Dabei wollen sie zu kleinen Kindern Blickkontakt halten können.
  • Ältere Menschen schätzen ruhige Oasen ohne Trubel. Und dann auch wieder unkomplizierte, spontane Begegnungen mit Kindern, Jugendliche und Erwachsenen anderer Generationen.
  • Wer nicht mehr (oder noch nicht) ganz sicher auf den Beinen ist, kann dank Handlauf die Treppe trotzdem selbst bewältigen.

Ein erläuterndes PDF zur Auseinandersetzung mit der Säule 3 > Download

Den Projektgemeinden stehen auf dieser Website Zusatz-Materialien zur Auseinandersetzung mit der Säule 3 zur Verfügung (Login erforderlich).

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